"Das funktioniert nicht"
Als im Januar 1999 in Isen, im Landkreis Erding, im Kabelnetz für 800 angeschlossene Haushalte das Programm „Hitwelle Isental" mit einer Testlizenz auf Sendung ging, ernteten wir in der Medienbranche eher ein mitleidiges Lächeln. Neue Sendegebiete wurden schon lange nicht mehr ausgewiesen und die Landkreise Erding und Freising sollten aus München mit versorgt werden. Die Medienbehörde BLM (Bayerische Landesanstalt für neue Medien) wunderte sich über den bis dahin am Radiomarkt völlig unbekannten Anbieter und gab uns - wohl eher am Erfolg zweifelnd - eine Pilotlizenz für 12 Monate. „Das kann nicht funktionieren, das erledigt sich von selbst" war die Überzeugung der vielen Radiobetreiber.
Es kam anders!
Radio Hitwelle hatte von Anfang an großen Zuspruch von Hörern und Werbetreibenden.
Im März 2002 konnte man Radio Hitwelle dann endlich auch im Landkreis Erding über Antenne empfangen. Bereits in der ersten Funkanalyse 2003 wurde Radio Hitwelle auf Anhieb die Nummer Eins aller in Erding empfangbarer Privatsender.
Im August 2004 baute das Team von Radio Hitwelle in Freising (Thalhauser Forst) eine UKW-Sendeanlage auf. Hier wurde ein Stück Rundfunkgeschichte geschrieben: Erstmalig in Deutschland wurde in Freising ein UKW-Strahlungsversuch von einem privaten Anbieter durchgeführt - bisher war es ein Monopol der Telekom. Seit Dezember 2005 ist Radio Hitwelle Freising auf Sendung.
Anfang Dezember 2006 vergrößerte Radio Hitwelle nochmals die Reichweite im westlichen Landkreis Erding, südlichen Landkreis Freising und dem gesamten Nordosten von München. Die Sendeanlage, die am Wasserturm Moosinning von uns installiert worden ist, schrieb erneut ein Stück Rundfunk-Geschichte: Es ist der erste UKW-Sender in Deutschland, der nicht von der Telekom betrieben wird. Das Technik-Team von Radio Hitwelle beendete hier ein Monopol des T-Riesen.
Im Mai 2009 ging mit der Zuteilung einer der letzten UKW-Frequenzen in Bayern ein weiterer Hitwelle-Standort on Air: Ebersberg. Auch hier betreibt Radio Hitwelle einen unabhängigen UKW-Sender. Dieser befindet sich auf dem Ebersberger Krankenhaus.
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